Sensorische Filmkunst: Bild, Ton, Rhythmus des Genusses
Kochen und Essen erlauben dem Kino, alle Sinne zu adressieren. Dampf, der vom Teller steigt, Fett, das glänzt, Messer, die präzise schneiden, und der Takt des Kauens ergeben eine audiovisuelle Partitur. Montage kann das Erwarten dehnen, Makroaufnahmen verwandeln Zutaten in Landschaften. Geräuschkulissen mischen Sieden, Pfeifen, Klappern zu einer beinahe musikalischen Atmosphäre. So entsteht ein sinnlicher Code, der Bedeutung trägt. Lerne, diese Choreografie zu lesen, und du wirst spüren, wie Stimmungen körperlich wirksam werden.